Die mittelalterliche Ruine des Rittersaals auf Schloss Hellenstein ist die atemberaubende Kulisse für die Opernfestspiele Heidenheim – und das seit 50 Jahren! Die Opernfestspiele Heidenheim mit ihrem Festspielintendanten Marcus Bosch werden in der Fachwelt schon lange in einem Atemzug mit wichtigen Sommerfestivals wie Aix-en-Provence oder Glyndebourne genannt. Im Jahr 2027 dreht sich bei den Festspielen alles um das Motto Sprengkraft mit Wagners Oper Lohengrin.
Programm der Reise:
Freitag, 30.07.2027: Die Abfahrt ist um 07.00 Uhr in Coburg am ZOB beim Bahnhof, um 07.30 Uhr in Lichtenfels am Bahnhofsvorplatz, um 07.40 Uhr in Bad Staffelstein und um 08.15 Uhr in Bamberg am Fuchs-Parkplatz in der Pödeldorfer Straße (ehemals Volkspark-Stadion). Fahrt nach Neresheim. In Neresheim erwartet uns eine Führung durch die berühmte Abteikirche. Die Abteikirche von Neresheim ist ein Kulturgut europäischen Ranges. Der Bau wurde 1750 nach Plänen von Balthasar Neumann begonnen, aber erst 1792 konnte die Kirche geweiht werden. Sie gehört zu den bedeutendsten Kirchenbauten des Spätbarocks. Als letzte, reife architektonische Schöpfung Balthasar Neumanns nimmt sie in der europäischen Kunstgeschichte eine überragende Stellung ein.
Anschließend Weiterfahrt nach Heidenheim. Nach der Mittagspause lernen wir bei einer Stadtführung die historische Altstadt Heidenheims kennen und erfahren Wissenswertes über die Stadt und ihre traditionsreichen Opernfestspiele. Stationen sind unter anderem das alte Rathaus, die Michaelskirche, das alte Eichamt und der Knöpfleswäscherin-Brunnen.
Danach Check-in in unserem Hotel. Wir wohnen im Schlosshotel Hellenstein. Gemeinsames Abendessen im Rahmen der Halbpension.
Samstag, 31.07.2027: Nach dem Frühstück fahren wir nach Schwäbisch-Gmünd. Schwäbisch-Gmünd darf sich mit dem Titel „Älteste Stauferstadt“ schmücken. Unser Stadtrundgang durch die Innenstadt führt zu baulichen Zeugnissen jener Epoche. Am bekanntesten ist die Johanniskirche, sie zählt zu den bemerkenswertesten stauferzeitlichen Bauten Süddeutschlands. Selbstverständlich wird bei unserer Führung auch auf andere nichtstaufische Highlights der Stadt eingegangen.
Nach der Mittagspause in Schwäbisch-Gmünd besuchen wir am Nachmittag Kloster Lorch. Das Kloster Lorch gehört heute zu den am besten erhaltenen Staufer-Gedenkstätten. Im Jahr 1102 wurde das Kloster als Grablege der Staufer gestiftet. Die originale Klosteranlage mit Kirche, Klausur, Wirtschaftsgebäuden und Klostergarten, umgeben von einer vollständig erhaltenen Ringmauer, ist heute noch erhalten.
Anschließend Rückfahrt nach Heidenheim. Am Abend erwartet uns der Höhepunkt unserer Reise: Richard Wagners „Lohengrin“ bei den Opernfestspielen von Heidenheim.
Die Oper beginnt um 19.00 Uhr im Festspielhaus Congress Centrum Heidenheim (CCH). Das im Jahr 2009 erbaute Festspielhaus mit seiner hervorragenden Akustik ist direkt mit dem Schlosshotel verbunden und nur ein paar Schritte vom Rittersaal entfernt.
Bei passender Witterung findet der 1. Akt im Festspielhaus, Akt II und Akt III in der Schlossruine „Rittersaal“ Hellenstein statt (bei schlechtem Wetter findet alles im Festspielhaus statt). Die ursprüngliche Stauferburg Hellenstein wurde zwischen 1130 und 1145 erbaut, jedoch bei einem Brand im Jahr 1530 fast völlig zerstört. Nur noch die Ruinen des so genannten Rittersaales sind davon übrig geblieben und bilden heute die atemberaubende Kulisse für die Opernfestspiele Heidenheim.
Oper in deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln.
Musikalische Leitung: Marcus Bosch,
Festspielorchester: Stuttgarter Philharmoniker,
Festspielchor: Tschechischer Philharmonischer Chor Brünn,
Solisten und Solistinnen der Opernfestspiele Heidenheim.
In den Pausen zwischen den Akten nehmen wir unser Festspielmenü im Rahmen der Halbpension ein. Die Spieldauer beträgt ca. 3,5 – 4 Stunden.
Sonntag, 01.08.2027: Nach dem Frühstück und dem Check-out aus dem Hotel fahren wir nach Giengen. Hier besuchen wir das Steiff-Museum und entdecken die faszinierende Welt der Steiff-Tiere und die Geschichte dieses traditionsreichen Familienunternehmens.
Nach der Mittagspause in Giengen treten wir die Rückreise an.